FAHRT ZU DEN PASSIONSSPIELEN NACH SALMÜNSTER


Firmlinge 2010

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Katholische Pfarrkirche St. Georg

St. Georg Poppenhausen

Firmung 

Beitrag bei Hit-Radio FFH  

Heute Morgen bekommen 43 Jugendliche unserer Pfarrei etwas geschenkt.
Ja, wir beschenken ausgewählte junge Leute.
Sie möchten wissen, was das für ein Geschenk ist?
Das darf ich jetzt noch nicht verraten.
Das gibt’s doch erst nachher - im Gottesdienst.
„Überraschung!“
Aber soviel darf ich Ihnen schon verraten:
Nachdem die Jugendlichen es erhalten haben,
sieht es genauso aus wie die jungen Leute.
Ja, das Geschenk nimmt ihre Gestalt an.
Irre, nicht wahr?
Ach, Sie kennen das Geschenk auch?
Seit vielen Jahren schon?
Dann können wir ja offen darüber sprechen:
Also, die Jugendlichen empfangen nachher bei Ihrer Firmung den Heiligen Geist Gottes.
Er schenkt sich an diese jungen Leute.
Und dann sind sie „Gottbeschenkte“ – auf ewig.
„Ihr seid das Licht der Welt!“ sagt Jesus.
Ist das nicht ein tolles Geschenk:
Gottes Geist im Menschen?
Geistvoll zu sein wie Jesus?
Irre gut, finde ich! –


Pfarrer Ferdinand Rauch für Hit-Radio FFH am 06.02.2011

Firmlinge

Firmlinge 2011

Unsere Firmlinge fuhren mit einigen Firmkatechet/inn/en
am Vormittag des 22. Januar 2011 nach Hünfeld in das Bonifatiuskloster.
Dort bereiteten sie sich mit Hilfe der dortigen Patres
auf den Empfang des Sakramentes der Versöhnung (Bußsakrament/Beichte) vor.

Es hat ihnen die freundliche Art der Patres gefallen.
Manche summten noch einige Tage danach das Lied
"I love Jesus" vor sich hin.


Am kommenden Sonntag, den 06. Februar 2011,
feiern wir um 10.00 Uhr
den Empfang des Firmsakramentes mit 43 Firmbewerbern
in unserer Pfarrkirche St. Georg
mit Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein.


"Komm Heiliger Geist,
und erfülle unsere Herzen,
damit wir das Leben Gottes
in unserem Leben entfalten."

Treffen der Firmlinge 

31. Januar:
18.00 Uhr Treffen aller Firmlinge in der Kirche

04. Februar
17.00 Uhr Treffen aller Firmlinge in der Kirche
oder
05. Februar
15.00 Uhr Treffen aller Firmlinge in der Kirche

06. Februar 2011:
10.00 Uhr Feier der Firmung mit Domdechant Dr. W. Kathrein

32. Sonntag C - Gottesdienst mit Firmbewerbern Lk 20, 27, 34-38 

Liebe Schwestern und Brüder,
Der Novembermonat ist in unserem Land geprägt von der Erinnerung an unsere Toten. Die Feste Allerheiligen und Allerseelen beginnen mit diesem Gedenken. Es folgen im staatlichen Bereich der Volkstrauertag und dann in der evangelischen Kirche der Totensonntag.
Was dabei oft vergessen wird: für uns Christen gehört zum Gedenken an unsere Toten ebenso der Glaube an ihre Auferstehung. Am heutigen Sonntag weist uns Jesus darauf hin, dass Gott nicht ein Gott derer ist, die am Ende tot sind, sondern ein Gott derer, die ewig leben.
Zum Leben gehört zwar der Tod. aber er setzt dem Leben kein endgültiges Ende, sondern Gott wirkt durch den Tod eine Verwandlung. Diese Wandlung feiern wir an jedem Sonntag im Glauben an die Auferstehung Jesu Christi. Dazu begrüße ich heute besonders unsere Firmbewerberinnen und Firmbewerber. Auch Ihr sollt durch Eure bewusste Aufnahme des Leibes Christi verwandelt werden in SEINEN Leib.
Darum rufen wir zu Beginn unserer „Feier von der Heiligen Wandlung“:

Firmling: Herr Jesus Christus,
Du hast auf die Kraft der ewigen Liebe Gottes vertraut.

Pfarrer: Herr erbarme Dich.

Firmling: Herr Jesus Christus,
Du hast den Tod angenommen,
um uns die Angst vor dem endgültigen Tod zu nehmen.

Pfarrer: Herr erbarme Dich.

Firmling: Herr Jesus Christus,
Du erlöst alle, die an Dich glauben,
von der Angst um ihr Leben.

Pfarrer: Herr erbarme Dich.

Lesung
aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher

Brüder und Schwestern!
Jesus Christus, unser Herr, und Gott, unser Vater,
der uns seine Liebe zugewandt
und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat,
tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
Im übrigen, Brüder und Schwestern, betet für uns, damit das Wort des Herrn sich ausbreitet und verherrlicht wird, ebenso wie bei euch.
Betet auch darum, dass wir vor den bösen und schlechten Menschen gerettet werden; denn nicht alle nehmen den Glauben an.
Aber der Herr ist treu;
er wird euch Kraft geben und euch vor dem Bösen bewahren.
Wir vertrauen im Herrn auf euch,
dass ihr jetzt und auch in Zukunft tut, was wir anordnen.
Der Herr richte euer Herz darauf, dass ihr Gott liebt und unbeirrt auf Christus wartet.

Ansprache:

„Gott ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden“, sagt Jesus.

Dieser Satz Jesu könnte uns jetzt dazu verleiten, in erster Linie darüber nach zu denken, dass es – wie wir sagen – „ein Leben nach dem Tod gibt.“
Aber für junge Menschen wie unsere Firmbewerberinnen und Firmbewerber ist aufgrund ihrer Lebensphase - der Jugend - ein „Leben nach dem Tod“ zwar ein Begriff, über den man reden kann, der aber ihrem Lebensgefühl überhaupt nicht entspricht.
Jugendliche denken noch nicht über ein Leben nach dem Tod nach. Sie denken über ihr Leben jetzt nach. Wir Erwachsene sagen ja selbst: „Sie stehen in der Blüte Ihres Lebens! Oder: „Sie haben noch das ganze Leben vor sich!“ Wir bestätigen damit, dass man in dem Alter nicht den Blick auf das Leben nach dem Tod richtet, sondern auf das Leben jetzt. Und das ist nicht verkehrt. Das ist nicht falsch!

Denn mit „der Auferstehung von den Toten“ ist auch nicht nur das Leben nach dem Tod gemeint, sondern in erster Linie das Leben hier und jetzt! Denn die biblischen Texte sind für das Leben jetzt geschrieben und nicht für das Leben danach.
Das wahre Leben mit Gott beginnt doch nicht erst nach dem Tod!
Gott gibt das wahre Leben nicht erst nach dem Tod. Als sei das Leben vor dem Tod nicht ebenso von Gott gegeben?!
Die Auferstehung von den Toten beginnt jetzt, oder besser: in dem Augenblick, in dem wir im Mutterleib zur Welt kommen. Ganz bewusst vollzieht sich die Auferstehung in dem Augenblick, wo ein Mensch sagt: „Ich vertraue mein Leben Gott an!“

Die meisten Menschen sind keine „auferstandenen Menschen“, sondern geistlich tote Menschen, weil sie glauben, die Auferstehung käme erst nach dem Tod. Sie denken „Auferstehung sei etwas für „später“. Aber „Auferstehung“ umfasst den ganzen Menschen: vor und nach dem Tod!

Liebe Firmbewerberinnen und Firmbewerber!
Wenn Ihr Euch selbst und Eure Bewerbung um die Firmung ernst nehmt und Euch nicht selbst betrügt, dann muss Euch klar werden, dass mit der Bewerbung zum Empfang des Firmsakramentes eine Art „Auferstehung“ in Euch geschieht.

Wer sich ehrlich um den Empfang des Firmsakramentes bewirbt – und das kann auch suchend, fragend, ja sogar zweifelnd geschehen, in demjenigen ist der Geist Jesu Christi auferstanden.
Sich um die Firmung zu bewerben, bedeutet: Ihr gebt dem vom Tod Auferstandenen Jesus Christus in Euch Raum und Zeit, so dass sein

Gottesleben in Euch lebt. Wo „Gottes-Leben“ von einem Menschen angenommen wird, da geschieht Auferstehung!
Denn ohne Gott wären wir tot! Ja, ohne Gott wären wir Tote.
Denn ohne das Leben des Geistes Gottes in uns gibt es keine „Schöpfung“, sondern nur Materie, weil es ja keinen Schöpfer gäbe. Ohne das Leben des Geistes Gottes in uns hat niemand diese Welt jemals gewollt und in Liebe geschaffen.
Ohne das Leben von Gott in uns gibt es keinen Sinn, sondern jeder Sinngebungsversuch würde mit der Erfahrung des Todes aufhören.
Ohne das Leben des Geistes Gottes in uns hat es keinen Sinn, Advent, Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Pfingsten zu feiern, oder eine Kirche zu bauen und Gottesdienst zu feiern.
Ohne das Leben des Geistes Gottes in uns nützt es gar nichts, an einen Toten zu denken, denn er ist ohne Gottes Liebe ein für allemal tot: Erde, Staub und sonst nichts.

Wer sagt: „Ich glaube an Gott!“, in dem ist Auferstehung geschehen, durch die der Gläubige dann auch die Gewissheit bekommt: „Ich werde ewig leben und alle anderen auch!“
Und wer ewiges Leben in sich spürt, der hat viel mehr Kraft und Mut, denn ewiges Leben fürchtet keine Macht, die das Gute unterdrückt. Ewiges Leben setzt sich selbstlos für das Gute ein, denn wer ewig lebt hat mehr Mut. Mit Vertrauen in unser ewiges Leben, das Gott uns gegeben hat, können wir das Kreuz wie Jesus auf sich nehmen.

Was Atheismus hervorbringt, haben wir im Dritten Reich und auch ehemaligen Ostblock sehen können. Atheismus unterdrückt den Menschen.
Atheismus kann auch in der Kirche gegenwärtig sein, wenn man sich zwar taufen lässt, aber der lebendigen Auferstehung des Geistes Gottes keinen Raum und keine Zeit in sich gibt.
Wer innerlich auferstanden ist – wer also mit Gott lebt, wer mit ihm ringt, wer sich mit ihm auseinander setzt, wer an ihm interessiert ist und falsche Vorstellungen korrigiert, und wer Gott liebt – wie es in der Lesung hieß - der ist ein auferstandener Mensch.

Ja, zur Auferstehung gehört, dass wir letztlich Gott lieben!
Ohne Liebe gibt es keine gute Beziehung – auch nicht zu Gott. Dauerhafte, lebendige Auferstehung ist ohne Liebe zu Gott nicht möglich!
Denn wir auferstehen nur, weil Gott uns liebt.
Liebe vereint.
Liebe macht aus Zweien eine Gemeinschaft.
Darum heißt es auch: „IHR SEID MEIN LEIB“!
Durch unseren Glauben werden wir eins mit Christus. Durch ihn hat Gott offenbart hat, dass ER und wir Menschen auf ewig zusammen gehören.
Damit beginnt die Auferstehung: Christus in uns leben zu lassen! AMEN.

FIRMBERWERBER/IN:
Wenn Christus in uns lebt, dann sind wir Christen.
Dann sind WIR heutzutage das Angesicht Jesu.

Sein Geist handelt und wirkt durch uns.
In uns nimmt er Gestalt an. Darum sind wir sein Leib.
ER vertraut uns so sehr,
dass wir seine Arme sind,
seine Hände,
seine Füße,
sein Leib.

Darum wollen wir uns heute symbolisch mit unseren Gesichtern dem Leib Christi einfügen. Dazu kommen wir in unseren Firmgruppen vor.

Unsere Gruppe trifft sich jeden __________________ um ________ Uhr zur Gruppe gehören: ...

Unsere Katechet/inn/en sind...:



FIRMBEWERBER/IN:

Wir bitten um die Auferstehung des Geistes Jesu Christi in uns, damit wir wirklich sein Leib werden.

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