Archiv 2013

DANK FÜR MITHILFE IN 2013

Ganz herzlich danken wir all denen, die mit viel Engagement, Mühe und Fleiß in vielfältigen Formen dazu beitragen, dass unser diesjähriges Weihnachtsfest auch äußerlich gut gestaltet wird. Besonderen Dank sagt unsere Kirchengemeinde der Kirmesgesellschaft Steinwand, die den Christbaum in der Pfarrkirche wieder stiftete. Wir danken ebenso der Kirmesgesellschaft Abtsroda, die in der Laurentiuskirche den Weihnachtsbaum stiftete, so wie Mitgliedern der Kirmesgesellschaft Poppenhausen, die beim Auf- und Abbau unter der Leitung von Herrn Winfried Farnung der großen Weihnachtskrippe mitwirkten, so dass nicht nur die ältere Generation die Pflege der Tradition mitträgt, sondern auch die Jüngeren lernen, das alte Traditionsgut zu bewahren.
Dank geht auch an diejenigen Helfer/innen, die hoch hinaufstiegen und unsere Weihnachtsbäume schmückten und mit Lichtern bestückten. Ebenso bedanken wir uns für den Adventskranz und den Blumenschmuck zum Weihnachtsfest. Selbstverständlich gibt es noch viele andere, die mitwirken: die Messdiener/innen und Küster, die Lektor/inn/en, die Kommunionhelfer/innen und Chorsänger/innen und das Team von der Kinderkirche. Einen besonderen Dank schon vorab an alle Familien, die bei der Sternsingeraktion mitmachen, und auch an alle, welche die Sternsinger gut aufnehmen werden, besonders denen, die ihnen eine gute Mahlzeit bereiten! Allen sagen wir ein „Herzliches Dankeschön und „Vergelt’s Gott!“
Ein besonderer Dank geht an die Frauen der Frauengemeinschaft kfd, die auch in diesem Jahr im Anschluss an die RORATE-Eucharistiefeiern im Pfarrheim das Frühstück bereitet hatten. Es war immer gut organisiert und sehr gut gemacht. So konnte Gemeinschaft nicht nur im Gottesdienst, sondern auch am Frühstückstisch sein. Natürlich danken wir auch für den alljährlichen Weihnachtsstern, an den Herr Gregor Münch trotz seines Sturzes dachte und Herr Vogler und Herr Müller den Stern anbrachten.
Ein JAHRES-DANK gebührt auch vielen anderen aus unserer Pfarrei, die nicht nur einmal, sondern immer wieder und sogar in regelmäßiger Treue für uns da sind und ihren ehrenamtlichen Dienst oft ganz still im Hintergrund verrichten. Zunächst einmal danken wir unseren Küstern in unserer „Poppenhausener Dom St. Georg“: Herrn Oskar Heller, Herrn Hahl, Herrn Stephan Schäfer und Herrn Thomas Ebert. Genauso sei Dank gesagt der Küsterin, Frau Elke Dimmerling und dem Küster Herrn Jürgen Schleicher in der Konkathedrale St. Laurentius! Wir danken dem Organisten, Herrn Johannes Neuwirth und auch Herrn Christoph Heigel, sowie besonders unseren auswärtigen Organistinnen Frau Flügel und Frau Witzel und Herrn Link, die hier am meisten für uns den Gottesdienst musikalisch gestalten und viel auch kurzfristig - übernahmen. Wir danken dem kfd- Vorstandsfrauen, sowie dem Mitgliedern für ihren Einsatz bei Festen, Seniorennachmittagen und Internationalen Abenden, Theaterfahrten und Andachten. Hervorheben möchte ich in diesem Jahr unsere Firmhelferin, Frau Birgit Wittig, die eine Abendgruppe leitete und dem so genannten Samstagsteam Herrn Thomas Ebert und Herrn Oliver Corvino. Auch von der Nachbarpfarrei wurden wir bei dem Firm-Crash-Kurs durch Frau Gemeindereferentin Helen Puth tatkräftig unterstützt. Herzlichen Dank auch den vier Katechetinnen der Erstkommunion für ihren wöchentlichen Einsatz, sowie den Katechetinnen unserer Kinderkirche: Karin Bub, Birgit Grösch, Patricia Hohmann, Simone Kümmel, Susanne Lotz, Sandra Quell, Eva-Maria Schubert-Eisner und Frau Katja Spörer. Besonders hervorheben möchte ich in diesem Jahr auch die Mitsorge im Alten- und Pflegeheim durch Frau Schäfer, die unsere älteren Schwestern und Brüder dort mitbetreut und für eine gute Vorbereitung des Gottesdienstes sorgt.
Sehr großen Dank auch den Mitgliedern des Verwaltungsrates, besonders dem stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Eberhard Kümmel, sowie Herrn Baier, Herrn Geisler und Herrn Bub, die bei Finanzfragen, technischen Fragen und Friedhofsangelegenheiten oft vor Ort sind und ebenso den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates mit ihrer Sprecherin Frau Lioba Mihm. Sie haben in diesem Jahr viel beschließen und beraten müssen. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates haben mit großem Einsatz auch das diesjährige Pfarrfest wieder großartig organisiert. Durch den Erlös konnte ein barrierefreier Zugang zum Pfarrheim gebaut werden. Frau C. Geisler und Herr K. Ruppert haben Unternehmungen mit den Messdienern gemacht: von Spieleabend bis Zeltlager und Pizzaessen. Da müssen wir gerade Die Eheleute Conny und Hans-Joachim Geisler, sowie Lioba und Stephan Mihm ganz herzlich für Ihren Einsatz beim Messdienerzeltlager danken. Es war wirklich sehr gut gewählt und durchgeführt. Wir danken dem „Sänger/innen-Chor Rhönlust“ und dem Musikverein Cäcilia für ihre Einsätze in der Liturgie bei Festen und Prozessionen. Recht herzlichen Dank auch dem Büchereiteam: Frau A. Ruppert, Frau B. Unger, Frau M. Baier und Frau B. Vogler, die sich für ständige Aktualisierung der Bücherei einsetzten und besonders den Schülerlesekreis erweitert haben. Unsere Bücherei ist wirklich ein „TREFFPNKT“ geworden. Wir danken Herrn Münster für seine Arbeiten an der Grotte und am ganzen Kalvarienberg am Stein, wo er weit über die vergütete Zeit hinaus Landschafts- und Objektpflege erbringt. Ganz besonders sei unserem Team des Kindergartens für jene Arbeiten gedankt, die weit über ihre beruflichen Aufgaben hinausgehen und die sie unentgeltlich mit viel Engagement erledigen. Hier sollte der Einsatz von Herrn Niebling nicht übersehen werden, der sich großartig für den Kindergarten einsetzt. Die wenigsten sehen die immer größer werdenden Belastungen, die heutzutage durch mangelnde familiäre Erziehung in den Kindergarten verlagert werden, ohne dass dafür mehr Zeit gegeben ist. Unser Kindergartenteam ist spitze! Dank auch für alle Sorge und Reinigung in Kirche, Pfarrzentrum und Pfarrbüro an Frau R. Molter. Wir danken auch allen Spenderinnen und Spendern, die viel Gutes mit ihren Gaben bewirken, besonders den Geberinnen und Gebern bei der Hauskommunion, deren Spenden an den Pfarrer alle für soziale Zwecke weitergeleitet werden; ebenso auch jenen, die durch ihre regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst Zeugnis von Glauben und Glaubenstreue geben. Denn die Beterinnen und Beter sind es, die den christlichen Glauben wachhalten. Wir danken der Pflegerin unserer Hompage Marie-Christine Wolfschlag. Unsere Hompage wird von vielen beachtet und genutzt. Natürlich gilt großer Dank dem Büroteam, Frau Chr. Buday und Frau Chr. Reininger-Weber, die für einen guten Ablauf im Pfarrbüro sorgen.
DANKE! - VERGELT’s GOTT! und SEGNE’s GOTT!
So wünscht das Pfarrhausteam mit Frau Buday, Frau Reininger-Weber und Herrn Rauch als Pfarrer allen Gemeindemitgliedern und Gästen, die zum Weihnachtsfest bei uns sind, ein „Gesegnetes Weihnachtsfest mit recht viel Glaubenskraft und Freude!“, sowie einen frohen und zuversichtlichen Jahresbeginn 2014!

ADVENT 2013

„Alle Jahre wieder…“, so gestalten wir unser Lebensaspekte: Geburt-Leben-Sterben-Auferstehen. Wir feiern das Jahr als Jahreskreis, auf dessen alljährlichem Rundgang wir unsere wichtigsten Sinn- und Lebensaspekte bewusst anschauen. „Advent“ - die Zeit vor dem Fest der Geburt - macht deutlich: wir dürfen neues Leben erwarten, aber wir müssen auch auf das neue warten. Neues Leben, das sichtbar, erfahrbar, leibhaftig, real sein soll, braucht immer Zeit, bis es zum Vorschein kommt. Auch unser Leben beginnt mit neunmonatigem Warten „bis wir auf die Welt“ kommen. Wir sind zwar schon längst in der Welt, aber als eigenständiges Leben müssen wir warten „bis wir auf die Welt kommen“. Das ist „Advent“: wir erwarten das Leben aus dem Glauben an den, der die Menschen liebt. Wir spielen diese Erwartung alljährlich mit der Adventszeit durch. Wir beten: „Gott, komm zu uns! Gott, sei uns nah! Gott verbinde Dich mit unserem Leben, mit unserem Denken und Streben!“ Und nach mindestens 24 Tagen feiern wir am 25. Tag die Erfüllung dieser Bitte für unser Menschenleben.
Die Frage ist daher: Welchen Erwartungen geben wir in dieser Zeit in uns Raum. Sind es Erwartungen an Geld, an Geschenke, an Reisen, an „äußerer Atmosphäre“, oder sind es Erwartungen an Gott? Wenn wir nur die Erwartungen haben, welche die Menschen mit ihren Geschenken im Auge haben, dann werden wir natürlich die „Gottesgeburt“ nicht in uns erleben. „Gottesgeburt“ meint: lebendige Vertrauensbeziehung zu Gott,… leben mit der Gewissheit: „Du, Gott bist bei uns!“ Darum beten wir in der „Einübungszeit: „Komm Herr, Jesus, komm!“… Wir tun es alle Jahre wieder!“ Möge in jeder und jedem aus unserer Gemeinde die Erwartung einer lebendigen Gottesbeziehung ein Herzensanliegen sein. Dann wird es das, was wir allen wünschen: „Ein gesegneter Advent!“

 
Kirmes Steinwand
Kirmes Steinwand
 

St Georg -Spiel

 
 
 

FASTNACHTSSITZUNG „NACHT DER STARS“ der kfd 2013

IST GOTT EIN NARR,
           DASS ER SO LIEBT?


Helau, Euch hier in dieser Halle,
Helau, ich grüß Euch närrisch alle:

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

„DIE NACHT DER STARS“
im Blatt ich las   (Poppenhausener Blättchen hochheben)
sei heute hier.
Da dacht‘ ich mir:
Da musst Du hin!
Denn auch ich bin
seit fast acht Jahr
der Superstar.

Denn nach dem Brauch
stieg weißer Rauch
in Rom empor
so dass im Chor,
ganz Deutschland japst:
„Wir sind jetzt Papst!“

Ja Du, Gott, gabst,
dass „Wir sind Papst!“ -
und somit bin
in diesem Sinn
auch ich ein Star -
ganz sonnenklar!

Schon Jesus sprach: Vergrabe nicht,
was Gott Dir an Talent zuspricht!
„So nehm‘ ich, Herr, was Du mir gabst
und komm zur ‚Nacht der Stars‘ als Papst!“

Unfehlbar sind wir  a l l e  nun,
wenn wir als Papst im Glauben ruh‘n
und hören sonntags Gottes Wort.
Fehlbar ist der, der bleibt da fort
oder kommt nur, wenn’s nützlich ihm scheint.
Ja, wen die Unfehlbarkeit damit meint?


Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Aber wir Deutschen, wir sind nicht nur Papst,
wir sind - auch wenn Du’s kaum glauben magst –
neben „Bauer sucht Frau“ und „Dschungelcamp-Jäger“,
EUROPA-Friedensnobelpreisträger.             (Nobel-Medaille)

Was ist das für ‚ne Kombination?
Deutschland, was bist Du ‘ne irre Nation?
Da ruft selbst ein Papst. „Oh, welch ein Graus!“
„Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Ich wurde gefragt: Welch‘ Namen ich wähle,
wenn zu den Päpsten ich mich zähle.
Ich sagte: Gregor VII. wär‘ passend.
Wobei der Frager an den Kopf sich fassend
erwiderte mir: „Aber den gab‘s doch schon ma‘!“
„Ja“, sagte ich, „drum wähl ich ihn ja!
Denn Gregor VII. hat wie ich erlebt,
dass der Kaiser, der gegen ihn die Hand erhebt,
nach misslungener feindliche Übernahm‘,
demütig und kleinlaut nach Canossa kam.

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Die Ortsmatadoren suchen neue Pfade.
Und dafür ist Ihnen nichts zu Schade.
So suchten sie für „Poppen-hausen“,
als hätten sie im Kopf nur Flausen,
Anknüpfungspunkte zu unsrem Dorfnamen,
Über die ersten zwei Silben sie nicht hinaus kamen,
Sie meinten, das sei zum weltweiten Gag
die Begründung für ihren „Liebesweg“.

Wenn Liebeswege sich darauf soll‘n gründen,
was die ersten zwei Silben vom Dorfnamen künden,
dann muss ich als Papst unfehlbar verkünden:
Der Liebe Weg führt nicht durch ein Herz aus Metall,
auch nicht zu ‘nem Kleeblatt aus kaltem Stahl.
Der Weg der Liebe „von Mensch zu Mensch“ geht,
egal, wo man hier auf der Weltkugel steht.

Der Weg der Liebe kostet kein Geld,
weil in der Liebe die Hingabe zählt.
Doch Hingabe scheuten die Liebes-Weg-Macher,
sie standen dabei als gaffende Lacher.
Sie ließen - um nicht selbst lieben zu müssen -
andre vor der Kamera sich peinlich küssen.
Ein richtiger Kerl delegiert nicht die Liebe,
sondern steht selbst zum Gag seiner Triebe.

Der Himmel sieht alles, unfehlbar und klar,
und er merkt schnell, was Show ist und was daran wahr!

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Silvester war nicht nur ein guter Beschluss,
sondern für viele:  ein Tag mit Verdruss.
Zum letzten Mal kauften die Einwohner ein
die Würste und Schinken vom Hohmannschen Schwein.

In Scharen nahm man dort vollen Abschied. (volle Tasche)
Da half auch nicht das Zwei-Wurstende-Lied:
„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“,         (zwei Wurstenden)
Franz Josef und Hilde aber blieben dabei;
denn letztes Jahr war trotz nochmaliger Wende
geschnitten, gegessen schon das erste Wurstende   (Wurstende)

Weil der Hilde das Ende machte kein‘ Spaß,
gab sie zum Abschied ein Gurkenglas. (Gurkenglas)
Sie läutete damit für Groß und für Klein
die fleischlose sauere Gurkenzeit ein.

So begann schon mit Neujahr die Fastenzeit,
und viele geh‘n bei der Buße so weit,
dass sie sich schleppen mit knurrendem Magen
an jedem Samstag zum Fleischerwagen.

Bei Kälte und Schnee kommt das Eisbein von selber,
da brauchst Du die Schweine nicht und keine Kälber,
da zieht’s eiskalt in Deine Knochen rüber,
und Du trauerst um Hohmanns – schräg gegenüber!

Oh Glaubensvater sie die Not,
in der wir uns befinden.
Wann gibt es wieder Wurst aufs Brot,
so dass wir Frieden finden?
O heil’ger Bonifatius!

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Die  „V a t i - l e a k s“  sind Euch bekannt?
Der Diener vom Papst-Kollegen gestand,
das er, welchem Benedikt so vertraute,
viele geheime Papiere klaute,
und an die Presse weiter reichte,
obwohl es geheim war - wie eine Beichte.

In den geheimen Dokumenten
ging es ums Ärgern von Konkurrenten,
um Kardinäle, die sich nicht grün,
im Hintergrund manch‘ Fäden zieh‘n,
Die Dokumente deckten auf,
manch‘ Kardinalfehler und Fehlverkauf.

Auch hier vor Ort sah ich ‘ne Spur
von ungewöhnlicher Natur.
Nicht nur in Rom Spione stecken!
Auch hier lauern sie - an allen Ecken.

Ich denk‘, Ihr ahnt schon, wen ich meine.
Genau, das ist ja das Gemeine.
Doch heute Abend ich aufdecke,
und bring den Täter hier zu Strecke
im Bobbehuiser-Leaks-Skandal
und lös‘ den Fall jetzt hier im Saal.

Ja heut‘ wird  ein für alle Mal
ein End‘ gemacht mit diesem Fall.
Dann können alle von Euch seh’n,
was Ungeheures ist gescheh’n.

Hier in dem Dorf ist tatverdächtig:
seht nur, wer schwitzt jetzt da ganz mächtig,
wer wird ganz unruhig und wird rot,
und fragt sich: Meint der mich, oh Gott?

Ja, ich mein Dich! Das Spiel ist aus!
Erst wirktest Du in meinem Haus
und machtest Dir bei mir zu schaffen:
in meinen Zimmern, meinen Sachen.

Dann gingst Du hin und wolltest wissen,
was ich an Fleisch und Wurst will essen.
Und nun schaust Du seit ein paar Tagen
auch noch in meinen Einkaufswagen.


Doch ich erkannte Dein Gesicht,
und all Dein Leugnen hilft Dir nicht.
Du wurdest unvorsichtig – dreister
Nun hab ich Dich! Du schaust entgeistert?
Ich ruf beim Namen Sie und nenn‘s:
Es ist Elisabeth, Frau Menz.

Sie war zuerst im Haushalt mein,
dann schnitt bei Hohmanns Wurst sie klein;
sah, was ich aß an Schinken, Speck.
Dann ging sie auch von dort bald weg.
Und nun schaut sie bei TEGUT rein,
und sieht auch dort, was ich kauf ein.
Ist das nicht höchste Spionage?
Von wem bekommt sie dafür Gage?

Jetzt ist der Lauschangriff gelöst.
Und mancher atmet jetzt erlöst,
weil er gedacht: er sei gemeint,
weil er sich selbst verdächtig scheint.

Wen hattet Ihr denn in Verdacht,
der so was mit dem Ortspapst macht?
Dass Fälle man so lösen kann,
das lernt man dort im Vatikan.

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Zum Schluss kein Krimi, doch gescheh‘n,
vorm Weihnachtsfest, hier in der Rhön.
Vor kurzem führte ich mal aus
Schwester Salesia durchs Schwesternhaus.
Sie kommt alle vier Wochen her,
und lässt Euch grüßen herzlich sehr!

Als sie verließ das Schwesternhaus,
sprach sie: „Was ist das für ein Graus?“
Was steht denn da vor‘m schönen Hof?
Das find‘ ich aber schrecklich doof.
Sie zeigte auf zwei Blechgebilde
und sprach dann – wie sie’s tut – ganz milde:
„Das ist ja scheußlich. Sag das allen.
Die Dinger tun mir nicht gefallen.“

Sprach ungewohnt dann vehement:
„Glücklich ist der, wer da dement!
Denn wenn ich zu dem Zeug aufblick‘,
vergess‘ ich‘s bald. Was für ein Glück!

Ja, manchmal ist man Papst im Glück,
weil solches Wortspiel mit Geschick
aus Schwesternmund ist offenbar
ganz einfach köstlich: unfehlbar!

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.

Ja, wir sind Papst – und dass macht Spaß.
Als Papst – sag ich  – erlebst Du was!
Da bist Du unfehlbar,  ganz schlau.
dazwischen redet nie ‘ne Frau.
Doch kaum Du‘s sagst, zischt schon das Weib;
darum ich auch nicht länger bleib.
Ich wünsche Euch noch recht viel Freude.
Urbi et Orbi – Helau, liebe Leute.

Urbi et Orbi: „Dreifach Helau!“
„Dominus vobiscum“, ob Mann oder Frau.

„Habemus papam!“ – nicht nur in Rom,
sondern auch hier im Poppenlustiger Dom.        

     Ferdinand Rauch, Pfr.


 
 
 

Gottesdienstzeiten

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