Messdiener

Messdienerzeltlager 2017

Unser diesjähriges Messdienerzeltlager findet vom Samstag, den 29. Juli – Samstag, den 05. August  2017 am Strandbad in Breitungen statt. Herrliche Anlage mit vielen Möglichkeiten und natürlich wunderbarem See zum Baden.  Es ist ein moderner, 6,5 ha großer Campingplatz, eingebettet in die atemberaubende Fluss- und Seenlandschaft des Werratals zwischen Rennsteig und Rhön.

Eine große Zeltwiese sowie moderne, barrierefreie Sanitäranlagen sind Standard. Der Badesee, unmittelbar an der Fluss-/ Seenlandschaft des Werratals gelegen, lädt an warmen Sommertagen zur Abkühlung ein. Zirka 25 – 30 Kinder und Jugendliche können daran teilnehmen. Nachdem es sich schon rumgesprochen hat, dass wir wieder auf Lagerfreizeit gehen, haben sich bis heute

schon gleich 19 Kinder angemeldet. Wer hat noch Lust mitzufahren? Es sind noch ein paar Plätze frei.

 

Die neuen Messdiener

Vorfreude auf Zeltlager 2015

Am vergangenen Sonntag fuhren Verantwortliche vom Zeltlagerteam gleich nach der Hl. Messe zusammen mit dem Pfarrer drei Zeltlagerplätze ab, um die diesjährige Lagerfreizeit von der Lokalität her zu organisieren. Nach Besichtigung der Anlagen, wo besonders auf Sauberkeit und natürlich Bademöglichkeit, sowie Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung geachtet wurde, war man sich bald einig, dass es der Camping-Park Weiherhof am See bei (56479) Seck im Hohen Westerwald sein soll. Vor allem, weil der wunderbare Seezugang mit Liegewiesen, die herrliche Natur und die Möglichkeiten für geführte Naturgänge gegeben sind. Geplant ist die Lagerfreizeit vom Samstag, den 8. August, bis Samstag, den 15. August 2015. 25-30 Teilnehmer/innen können teilnehmen. Vorzug haben natürlich zunächst unsere
Ministrant/inn/en. Wir wünschen große Vorfreude

AUFNAHMEFEIER DER NEUEN MINISTRANTEN
Am vergangenen Sonntag, den 21. September 2014, wurden vier neue Messdiener in die Schar der Ministranten aufgenommen. Begleitet von Messdiener/innen in einem feierlichen Einzug mit Kreuz, Leuchtern und Fahnen und älteren Geschwistern, die schon Ministranten sind, zogen unsere vier neuen Kandidaten unter dem Gesang: „Alles meinem Gott zu Ehren…“ (GL 455) in die Pfarrkirche ein. Das Evangelium von den Arbeitern im Weinberg, das allen den vollen Lohn Gottes verheißt, machte darauf aufmerksam, dass derjenige, der von der ersten Stunde des Tages an Gottes Werbungsruf annimmt, den ganzen Tag über gewiss ist: „Der Tag – mein Leben – geht gut aus, denn Gott gibt mir die Fülle seiner Zuwendung.“ Bedauernswert sind die, die erst am Ende die absolute Gewissheit der bedingungslosen Liebe erkennen. Wunderbar hingegen ist es für alle, die den Ruf Gottes annehmen und dadurch die sichere Hoffnung haben, dass sie wie Jesus Christus vollendet werden. Messdienerin, Messdiener zu sein ist eine frühe Form, um auf Gottes Werbung zu antworten und sein Leben im Gottvertrauen zu verankern. Die Mitleiterin der Ministranten, Frau Conny Geisler, rief dann die vier Kandidaten auf, vor zu treten. Pfarrer Rauch stellte dann die Frage: „Seid Ihr bereit, den Dienst am Altar mit Glauben und Vertrauen auf unseren Gott zu vollziehen?“ Die vier Kandidaten antworteten: „ICH BIN BEREIT!“ Dann rief Frau Geisler jeden beim Namen und Jolande Weber, Moritz Eckstein, Henrik Heller und Mika Quell antworteten jeweils einzeln: „ICH WILL ES. ICH BIN BEREIT!“ Dann wurde Ihnen das persönliche Kreuz mit Handschlag und Friedensgruß übergeben. Die Gemeinde bekundete ihre Zustimmung und Freude mit großem Beifall und man sang abschließen das Lied: „Nun jauchzt dem Herren alle Welt. Kommt her zu seinem Dienst Euch stellt...“ (GL 144) Wir freuen uns über die Entscheidung der vier Kinder, aber auch natürlich über die Unterstützung ihrer Eltern, die sie dazu ermutigt haben und die Entscheidung unterstützen. In diesem Alter ist die wohlwollende Unterstützung einfach notwendig – wie bei allen anderen Vereinen auch. Gott segne diese Entscheidung und gebe allen unseren Messdienern Segen und Freude in ihrem Dienst. Dank auch allen, die sich in der Ministrantenarbeit engagieren.

Zeltlager 2014 am Edersee

 

Es war mal wieder eine gelungene und schöne Zeltlagerfreizeit unserer Messdienerinnen und Messdiener mit Ihren Betreuer/inne/n und Initiatoren. Lagerort war ein Campingplatz an den Ausläufern des Edersees. Eine Feste Küche und ein großer Gruppenraum für die Mahlzeiten waren sowohl für den Küchenchef Stephan Mihm als auch für die anderen Lagerteilnehmer/innen eine sehr hilfreiche und gute Unterkunft. Denn hier konnte man nicht nur gepflegt die guten Mahlzeiten einnehmen, sondern auch an den Tischen in Gruppen miteinander die Brett- und Kartenspiele miteinander spielen, wenn es am Abend draußen kühl war. Auch war es für das Buffet am Morgen und am Abend sehr bequem. Auf dem großen Zeltplatz und dem daneben befindlichen Spielplatz mit Lagerfeuergelegenheit gab es natürlich ebenfalls großen Freiraum zum Spielen, Bolzen, Schaukeln, und Jagen…, besonders gern am Abend die „Wehrwölfe“ im imaginären Dorf mit Einwohnern, Hexe, Wahrsagerin, Blinzelmädchen…usw.
Die Verantwortlichen für die Ministrantenarbeit: Conny Geisler und Konstantin Ruppert, sowie die Betreuer Hans-Joachim Geisler und Lioba und Stephan Mihm hatten im Vorfeld bei Zusammenkünften mit Pfarrer Rauch das Lager geplant und den Zeltplatz nach Besichtigung ausgewählt und dazu passend ein reichhaltiges Programm erstellt. Vieles konnten sie planen, aber ebenso ist man auch auf das Unplanbare angewiesen, das wir aus dem Blickwinkel unseres Glaubens „Gute Fügung“ nennen. Da war das wunderbare Wetter in einer Zeit der wechselnden Witterung. Am Morgen strahlte die Sonne oft bei wolkenlosem Himmel und half wunderbar über die kühle Nachttemperatur hinweg. Dabei sah es am Ankunftstag nicht gleich so wunderbar aus. Neben den guten äußeren Bedingungen sind dann natürlich auch die inneren Bedingungen wichtig: das gute Miteinander. Und das war wirklich prima, zumal die Altersspanne recht groß war: von 9 – 17 Jahren! Hier muss unbedingt betont werden, dass die älteren Messdienerinnen und Messdiener sich vorbildlich um die jüngeren kümmerten und durch Ihr Verhalten das Lagerklima positiv prägten. Man würde sich wünschen, falls die älteren Messdiener/innen sich darauf einlassen könnten, sie im nächsten Jahr als verantwortliche Gruppenleiter mitwirken zu lassen. Natürlich dann auch in der Vorplanung. Am späteren Sonntagnachmittag, als Pfarrer Rauch ins Lager kam, hatten alle schon eine Draisinen-Fahrt auf den ehemaligen Ederbahnschienen hinter sich, sowie einen Besuch im „schiefen – auf den Kopf gestellten Haus“, so dass am Abend eine Lagermesse mit Dank gefeiert werden konnte. „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt…“, „Heilig, ja heilig, ja heilig ist der Herr..“ und „Geh unter der Gnade…“ waren Lieder, die man an diesem Platz wohl nicht so oft hört. Mit Gottvertrauen sieht man aber die Erfahrungen noch einmal anders und vor allem in einem tragenden Zusammenhang. Und schöne Erfahrungen konnten wir machen:

Morgens früh schien die Sonne und Herr Geisler holte die Brötchen, damit auch das Herz strahlte, wenn nach dem Aufstehen das Frühstücksbuffet angerichtet war. Am Abend saß man am Lagerfeuer. Pfarrer Rauch beschloss meistens die Abendrunden für die Jüngeren mit einer Süßigkeit, dem „Luftmatratzenhupferl“, bevor es dann in die Zelte ging. Die großen Jugendlichen begannen am nächsten Tag schon mit der Vorbereitung einer Dorf-Rallye, die für eventuelle „freie Zeiten“ parat war. Jeden Tag gab es Angebote für alle – genauso wie es Zeiten zum freien Spiel und Toben oder - wie man heutzutage auf Neudeutsch sagt - zum „Chillen“ gab. Am Montagnachmittag fuhr sogar eine kleine Gruppe mit dem Pfarrer zum Edersee und badete im herrlichen Seewasser. An den weiteren Tagen standen unter anderem auf dem Programm: Ein Badespaß im Heloponte, dem Thermalbad in Bad Wildungen mit großen Außenschwimmbecken und Sprungtürmen, sowie den heißen Bädern, in denen „die Gardemädchen“ sogar ein Wasserballett aufführten. Das war genau der richtige Tag, denn draußen regnete es und wir waren im warmen Wasser. Des Weiteren standen auf dem Programm ein Besuch auf dem Eichhörnchenpfad mit vielen Neuigkeiten für uns, was die Natur und die Tiere betrifft. Bei herrlichem Sonnenschein begab man sich dann auf dem Baumkronenpfad – hoch oben in baumwipfelluftiger Höhe mit zahlreichen interessanten Erklärungen zum Leben von Tieren und Pflanzen in den Baumkronen. Da sah man von oben wie die Bäume sich elastisch im Winde bogen. Auch gab es einen Besuch der Edertalsperre, die genau vor 100 Jahren eingeweiht wurde, so wie einen planschenden Abstecher in den Aquapark und zum Markttreiben, das aus Anlass des Jubiläumsjahres am Nordostufer aufgebaut worden war. An einem anderen Tag waren alle zu einem Besuch im Fritzlarer Dom und der Unterkirche, der Krypta mit dem Grab des Heiligen Wigbert. und einer anschließenden Stadtführung – angefangen im Grauen Turm mit Verließ und Folterkammer - bis hin zum „Spitzen Haus“, das unheimlich schief ist und bewundert wird, weil es trotzdem schon über Jahrhunderte steht. Zum Abschluss dieser Fahrt traf man sich in der Eisdiele am Markt, entdeckte mit Erstaunen „Außenminister Steinmeier mit seinem kroatischen Kollegen“ und genoss ein paar Meter weiter die Sonne und ging dann über zum „Shopping“.
Ein besonderer Höhepunkt war die Tour mit zwei Kellerwald-Rangern, die anhand der sechs Schöpfungstage der ersten biblischen Schöpfungserzählung mit den Zeltlagerteilnehmern Übungen und Experimente auf einer Tour durch den Nationalpark machten. Natürlich gab es dann auch die Dorfrallye, wo jeder Betreuer eine Gruppe übernahm und die Kinder Stationen finden und Aufgaben lösen mussten. Ebenso führte Konstantin Ruppert eine Nachtwanderung an in deren Verlauf gruseligen Geschichten erzählt wurden, welche die Kinder selber vortrugen. Am letzten Nachmittag wollte eine Gruppe unbedingt noch einmal mit dem Pfarrer im Edersee baden gehen. Und weil danach noch etwas Zeit war machten sie einen Kurzabstecher zum alles überragenden Burgschloss Waldeck, bevor es dann zum letzten Abend kam, der natürlich besonders turbulent gestaltet wurde. Die letzte Nacht war auch die kürzeste.
Wenn so eine großartige Freizeit vorüber ist, sind alle Betreuer recht froh, dass nichts Gravierendes passiert ist, denn wie schnell kann etwas Böses geschehen. Gesund und munter, aber erschöpft von all den Eindrücken und nächtlichen Quassel-Partys kamen alle wieder heim. Die Campingnachbarn lobten sogar die Messdienerschar für ihr „tolles Verhalten am Platz“. Das war natürlich Salböl auf die Herzen der Betreuer: Conny und Hans-Joachim Geisler, Lioba und Stephan Mihm, Konstantin Ruppert. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Kinder und Jugendlichen einige schöne und interessante Tage erleben durften. Die Pfarrgemeinde dankt Ihnen für den großen Einsatz und hofft natürlich, dass sie es auch im nächsten Jahr -.vielleicht von älteren Jugendlichen unterstützt – wieder wagen. Wo bekommt man sonst einen so guten Küchenchef, einen immer wieder umlagerten Logistikchef, der einkaufen fährt und ruhig bleibt, wenn unbedingt mitfahrende Kinder im Auto herumwirbeln. Und wo bekommt man Muttis her, die nicht nur auf die eigenen Kinder sehen, sondern zu Müttern der Companie werden und einen Organisator, der darauf achtet, dass auch alles ordentlich und gerecht abläuft und die notwendigen Dienste einteilt und die Anträge für Zuschüsse und Abrechnungen erstellt und alle zusammen miteinander verantwortlich ein Lager leiten?!
Ihnen allen also nochmals herzlichen Dank und: „Vergelt’s Gott!“ Ferdinand Rauch, Pfr.

MESSDIENERZELTLAGER

Es waren Glückstage für unser diesjähriges Messdienerzeltlager bei Kitzingen am Main. Das Leitungsteam aus Conny und Hajo Geisler, Lio und Stephan Mihm und Konstantin Ruppert hatte einen guten Griff mit dem Zeltplatz direkt am Main gemacht. Ein schöner Platz, ideal gelegen! Einerseits ruhig am Rand, andererseits mitten in dem Umfeld, um leicht besorgen zu können, was man täglich braucht, und top gelegen, um sowohl direkt im Main als auch im Aqua-Sole-Bad schwimmen gehen zu können. Das war natürlich bei dem superwarmen Wetter absolut cool.
Herrlich: nur 80 Meter, und das wunderbare Flusswasser umspülte uns. Oder 300 Meter weiter und wir rutschten durch die Riesenröhre oder sprangen vom 10-Meter-Turm. Gerade die Kleinsten waren da kaum zu bremsen. Natürlich gab es dort auch auf dem Platz Duschen, Toiletten, einen Volleyballplatz, und das Beste waren: natürlich WIR!
Nach der Ankunft bauten wir die Zelte auf. Das wichtigste Zelt war das Küchenzelt mit Kühlschrank für die Getränke und die Kocher und Pfannen für unseren Küchenchef Stephan. Versorgt waren wir bestens. Schließlich geht Liebe durch den Magen. Diesbezüglich hatten uns die Betreuer/innen alle sehr lieb. Die Zeltbelegung war letztendlich eine Art Geheimnis, denn immer wieder fanden einige, dass man mal tauschen oder doch wieder nicht tauschen oder doch mit wem anderes eine Tauschaktion machen sollte. Wettbewerbe wie: „Wer hat die coolste Frisur, die affigste Hose, am lautesten geschnarcht oder war einfach immer der/die letzte“ fanden oft ohne erkennbaren Startschuss statt. Aber um das Ergebnis wurde immer heiß diskutiert. Zum Schutz der ganzen Truppe waren auch zwei Riesenhunde mit von der Partie. Da konnte gar nichts passieren. Toll war es, dass das Leitungsteam so engagiert für uns kochte. Das einzig verbesserungswürdige wäre beim nächsten Lager, dass sie uns das Frühstück ins Zelt bringen und den Abwasch ganz übernehmen könnten.
Am Dienstagmorgen kam auch unser Pfarrer Ferdinand Rauch noch zu uns. Er wurde gleich dazu verdonnert, jeweils bei dem Wunsch, im Main schwimmen zu wollen, die mitschwimmende Aufsichtsperson zu sein, was er gern tat, da er in Seen und Flüssen am liebsten badet. Mit Spielen im Gemeinschaftszelt oder Gruppengeschnatter in den Privatzelten vertrieben wir unsere Zeit.
Natürlich hatten wir auch größere Touren vor. Am Dienstag machten wir Kitzingen unsicher, waren im Konditoreimuseum, wo wir fast selbst gebacken wurden vor Hitze und lachten uns tot vor dem Fastnachtsmuseum, denn drinnen war geschlossen. So verstanden wir wenigstens den Spruch: „Witz komm raus, Du bist umzingelt!“ Gottseidank gab es Eisdielen, kühle Kirchen und am Nachmittag sofort wieder Planscherei mit dem Pfarrer im Main. Dort wurden wir dann so glaubensstark, dass wir sogar im Wasser stehen und fast wie Jesus auf dem Wasser gehen konnten (denn wir hatten die Steinmauer gefunden). Zum Abendbrot servierte uns der Chefkoch wieder zart gegrillte Fleischsorten mit Pommes und Salat. Wenn die Dunkelheit das Lager überzog, versammelte sich die „Dorfgemeinschaft“, um in schaurig-schöner Runde nach Werwölfen zu suchen, mit der Wahrsagerin, dem Blinzelmädchen und Amor, sowie der Hexe. Und so gab es eine Runde nach der anderen, wo wir auf Werwolf-Jagd waren. Der Pfarrer spendierte zum Abschluss noch ein süßes „Matratzenhupferl“ und Konstantin wachte über die Nachtruhe. Am folgenden Tag standen wir etwas früher auf, denn wir hatten einen Termin im Kloster Münsterschwarzach. Nicht „Pater“, sondern „Bruder Melchior“ empfing uns und führte uns durch das Klostergelände mit ca. 500 Hektar umbautem und nicht umbautem Gelände. Wahnsinn!! Über 1200 Jahre gab es dort mit Unterbrechungen Mönche. Wir durchschritten die große Kirche mit dem riesigen Chorraum. Wir kamen am Hochgrab eines Abtes vorbei, der von großer Bedeutung für das Kloster war. Wir sahen das Gymnasium des Klosters mit 900 Schüler/innen, von denen viele bei dem heißen Wetter draußen ihren Unterricht absolvierten. Wir durchzogen den Friedhof der Mönche, wo auch ein Bruder Bonifatius Nüdling aus Poppenhausen seine letzte Ruhestätte fand. Es war alles wunderbar gepflegt. Dann zeigte uns Bruder Melchior die Hofanlagen, die schon ganz modern mit alternativer Energieerzeugung arbeiten. Dort gibt es hochqualifizierte Ausbildungsstätten im Landwirtschafts- und Forstbetrieb, Spengler und Mechaniker-Meister, Gold und Kunstwerkstätten, eine große Druckerei, die Bäckerei und den Metzgereibetrieb. Die Mönche liegen nicht auf der faulen Haut. „ORA ET LABORA“ wird hier im wahrsten Sinne des Wortes groß geschrieben. Sie mussten sogar 300 Mitarbeiter einstellen, die dort ihren Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen. Als wir kamen, war auch der Bairische Rundfunk da. Aber wir ließen uns zu keinem Interview überreden. Das ließen wir dann für uns den berühmten Pater Anselm Grün machen, dem wir dort begegneten. Zum Abschluss dieser Klösterlichen Rundreise gingen wir um 12.00 Uhr zum Mittagsgebet in die große Klosterkirche. Die Glocke läutete und es strömten die Mönche von ihren Arbeitsstellen herbei. Weil Urlaubszeit ist, waren viele nicht vor Ort. So kamen 48 und sangen die Psalmen, beteten und zogen in feierlicher Prozession an uns vorüber. Im Afrikaladen suchten einige sich noch etwas aus, denn in Afrika haben die Münsterscharzacher Mönche einige Klostergründungen gemacht, die sie mit dem Verkauf von dortigen Waren unterstützen. Im Schattenließen wir uns zur Mittagspause nieder, aßen unseren Proviant und ließen uns dann wieder heimkutschieren…, richtig: um dann wieder mit dem Pfarrer im Main für Abkühlung zu sorgen. Einige liefen den Weg vom Kloster zurück. Durch ein nahendes Gewitter angespornt erreichten sie ein Dach überm Kopf…, ganz „zufällig in einer Eisdiele“. Nach Siesta und sonstigem Faulsein dröhnte des Chefkochs mächtiger Essenslockruf und wir wurden wieder bestens bedient. Kurzer Main-in-Jump. Nachts jagten wir dann wieder Werwölfe… und Pfarrer gab eine Runde Betthupferl aus. Am nächsten Tag holte – wie immer Hajo Geisler schon früh am Morgen die Brötchen und auch das, was darauf sollte…, während die Kinder noch schliefen. Was macht man nicht alles zum Wohl der jungen Generation?! Die Beiden Mamas Conny (unsere Finanzministerin, die noch mit ‚+‘ nach Hause fuhr) und Lio sorgten für die familiäre Atmosphäre und bereiteten das Frühstück vor, so wie sie auch sonst alles sorgfältig aufräumten. Am Donnerstag war „Flotten-Tag“: wir gingen zur See. Am Main-Kai lag der Panzerkreuzer Neptun, den wir in voller Rüstung bestiegen, um durch Schleusen nach Marktbreit zu stiefeln. Nach der Eroberung dieser Stadt fanden wir uns alle am „Truppenübungsplatz Eisdiele“ wieder. Auf der Rückfahrt wurden Schiffspiele gemacht: z.B. Kapitänskabine erobern, oder: von Mara das Schiff auf Grund steuern lassen, oder: Emma quasselt durchs Mikro, oder „Mann über Bord“, Kartenspielen, Schifferversenken, Dösen und Lio schlafen lassen … es gab viele Möglichkeiten.
Zuhause am Zeltplatz teilte man sich auf: Mainbaden oder Aqua-Sole-Jumping. Auf alle Fälle war es toll. Vor dem Abendessen feierten wir mit Pfarrer Rauch unseren Lagergottesdienst. Und das Tolle: Wir sangen wie die Domspatzen. Echt gut! Der Pfarrer sagte, dass das Zelten und Gott schon in der Bibel zusammen gehörten. Das Volk Israel trug das Gotteszelt immer mit sich. Am Abend kamen dann wieder die Werwölfe? Nein! Man wanderte in die Nacht mit unterhaltsamen Gruselgeschichten unterwegs und holte sich so den Stoff für wilde Träume in der letzten Nacht, die man zum Tag machte. Dann kam das letzte Morgengrauen. Oh, war das grau, obwohl die Sonne schien. Frühstücken, packen, abbauen usw. Abschiedstränen und das Versprechen: Das war nicht das letzte Lager, … denn es war sooo schöööön! Wir danken dem Betreuerteam: Stephan und Lioba Mihm, den beiden Conny und Hans-Joachim Geisler und dem Konstantin Ruppert. Ihr habt das super gemacht. Vielen Dank!



GELUNGENER MINISTRANTEN-AUSFLUG AUFS EIS.

23 Ministranten fuhren per Bahn nach Kassel auf die Schlittschuhbahn und erlebten miteinander einen wunderschönen Gemeinschaftstag. Organisiert wurde der Ministrantenausflug von Frau Conny Geissler und Herrn Konstantin Ruppert. Den Organisatoren hat besonders gefallen, dass die „MINIS“, die sich aus ganz verschiedenen Jahrgängen zusammensetzen, so gut und vor allem zufrieden miteinander diesen Tag verbrachten. “Man muss sie nicht andauernd animieren oder mit neuen Aktionen zufrieden stellen. Sie können einfach gut miteinander.“ Ein großes Lob also für unsere jungen Christ/inn/en..; und vor allem große Freude für die Organisatoren. „Es war viel zu kurz. Das hätte noch viel länger so weitergehen können“, sagte ein Ministrant am Dienstagabend, als der Pfarrer ihn fragte, wie es war. Auf diese Weise möchte sich auch die Gemeinde bei ihnen bedanken, und wir hoffen, dass wir in Zukunft noch weitere schöne Ministrantenaktionen haben. Eventuell demnächst ein kleiner Filmnachmittag oder von einem Spielefachmann ein Spieleabend im Pfarrzentrum. Natürlich nur für MINIS !!!


TERMIN FÜR MESSDIENER / INNEN:

 
 
 

Gottesdienstzeiten

Neue Friedhofsordnung